*** Beware of the Sabberfaktor! ***

 



 

 

Hum Kisise Kum Naheen
Hum Kisise Kum Naheen

Sabberkandidaten: Rishi Kapoor, Tariq, Kaajal Kiran, Zeenat Aman
Wer noch? Amjad Khan, Murad, Kamal Kapoor, Om Shivpuri
Wer ist schuld?

Produzent & Regie:Nasir Hussain
Drehbuch & Dialoge: Sachin Bhowmick
Musik:R.D. Burman
Kamera: Munir Khan
Worum gehts? Glitzerdiamanten. Ledergürtel. Musik. Telefone. Intrigen. Schießereien. Akkustische Gitarren, die wie E-Gitarren klingen. Schöne Frauen. Fiese Bösewichte. Schnuffige Helden. Schicke Autos. Fahrräder. Hubschrauber.
Die Story: Im Mittelpunkt stehen zwei Jungs: Rajesh (Rishi) und Sanjay (Tariq).
Rajeshs Dad war eigentlich mal reich, hat aber seinen gesamten Reichtum in Diamanten umgetauscht und ist gleich drauf gestorben. Wie man das halt so macht. Bei seinem Tod hat er die Diamanten irgendeinem Typi namens Kishorilal in die Hand gedrückt und ihn darum gebeten, sie seinem Sohn zu bringen. Ja, damals glaubte man halt noch an das Gute im Menschen! Aber ach, böse hinterhältige Ganoven heften sich sogleich an Kishorilals Fersen. Dieser versteckt die Diamanten in einem Fahrradwerkzeugkoffer. Blöd nur, dass der Besitzer des Fahrrads gleich darauf mit der Kiste wegfährt. Rajesh hat also keine Kohle mehr und muss sich als Sänger in einem Hotel durchschlagen. Alternativ könnte er auch als Straßenlaterne in seinem Glitzerfunkelschimmerglänzanzug arbeiten, aber das wäre dann natürlich nicht so psychedelisch.
Er hat aber noch ein Problem: Seine Schwester Mala soll bald heiraten, weils der Papa so gewollt hat. Und dazu brauchts eigentlich Kohle. Es kommt ihm also sehr gelegen, als zwei auf den ersten Blick als rechtschaffene Menschen erkennbare Männer bei ihm auftauchen und mit ihm einen Plan schmieden, um wieder an die Diamanten zu kommen:
Rajesh soll die Tochter Kishorilals, Kajal, entführen und die Diamanten als Lösegeld verlangen.
Tariq hat natürlich auch eine interessante Familiengeschichte. Er ist seit seiner Kindheit der Tochter des besten Freunds seines Vaters versprochen. Die beiden Kiddies haben früher ihre Zeit vor allem damit verbracht am Strand rumzulaufen und sich was vorzusingen, sie sind also wie geschaffen für eine Bollywoodromanze. Wenn da nicht ein Problem wäre: Die beiden Familien haben sich vor Jahren aus den Augen verloren. Als Held hat Sanjay natürlich die Hoffnung nie aufgegeben, seinen Schatz wieder zu finden. Als er und sein Vater eines Tages entdecken, wo die Gute ist, fahren sie natürlich sofort hin. Problem: Ihr Papa hat mittlerweile Kohle und will sich nicht mehr an das Versprechen halten. Blöd aber auch. Findet Sanjays Papa gar nicht nett. Und wie der Zufall es will, ist der Schatz natürlich die gute Kajal. Der Zufall will aber noch viel mehr: Sanjay hat im übrigen auch ein sehr schickes Fahrrad mit einer netten Werkzeugschachtel ... und er wird angeheuert, um bei Rajesh, der als Millionärssohn posiert, den Hausverwalter zu machen. Dort trifft er natürlich zufälligerweise auf Kajal und gibt sich zufälligerweise, na gut, absichtlich als Rajesh aus, der sich jetzt Manjeet nennt.
Und das war erst der Anfang ...
Das sagt Mission BAS: Von den tollen Credits (in denen Zeenat NICHT erwähnt wird!! ZEENAT!!!)an, ist Hum Kisise Kum Naheen einfach nur ein geiler Masalastreifen: Zufälle am laufenden Band, schamloses Overacting, seltsame Perücken, total verrückte Stunts an den seltsamsten Stellen (Normal aufs Pferd steigen kann ja jeder!), schräg inszenierte Songs, Bösewichte, denen man ansieht wie unfähig sie sind, und soviel Spaß, dass man woanders drei Filme dazu braucht!
Und dann die Kostüme! Rishi "Charmbolzen" Kapoors Glitzerfunkelschimmeranzug mit Herzchendeko ist einfach nur geil und Tariqs Pullis und Pullunder sind zum Schießen! Und wenn dann noch Verfolgungsjagden per Helikopter, wilde Schießereien und ein geiler Showdown hinzukommen, sind kleine Sabberfreaks wie ich im siebten Himmel!
Und dann noch die absolut anbetungswürdige, abtanzanfallauslösende Musik von R.D. Burman - YES! Gebt mir mehr davon!
Für Fans der Telekommunikation gaaaanz wichtig: Hum Kisise Kum Naheen ist wohl der Film mit der höchsten Telefonierquote in der indischen Filmgeschichte! (Man beachte die ironische Wendung am Schluss ... Funkgerät!)
Allgemeine Sabberquote:

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Nicht nur für Fans von psychedelischen 70er-Jahre-Streifen ein MUSS, sondern auch für jeden, der wissen will, wo sich SRK seine schicken Pullunder in Main Hoon Na ausgeliehen hat!

Errrrrrotikfaktor:

Kuschelig warm

Rishi ist sooooooooooooooooooooooooooooooo lecker!!! Auch wenn mir das wieder keiner glauben will! Aber wenn der Bub sein Lächeln einschaltet, zerschmilzt auch die abgebrühteste Karrierefrau zu Schokosoße! Kaajal ist auch ganz süß, obwohl sie mir eigentlich nicht so wirklich hübsch vorkommt. Zeenat ist göttlich wie immer ABER VIEL ZU WENIG ZU SEHEN!!! Punktabzug! Und Tariq sieht nur dann wirklich gut aus, wenn er so richtig schön versifft und blutig und wildentschlossen ist.


Fashionwertung:

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Oh YES! Hab ich den Glitzerfunkelfummel schon erwähnt? Mit dem Herzchengürtel? Und der Herzchenkette? Außerdem: Brillenalarm! Bobby war noch nix dagegen! Psychedelische Hemden!

Nassquote: 0,1 %
Bis auf ein paar Tränchen gar kein Nass!!! Dafür aber staubig und versifft! Ist auch ganz nett.
Psychedelische Wirkung:

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Ich sag nur Glitzerfummel! Ein gruseliger aus-dem-Jenseits-sprech-Brief! Und massiver Alkoholmissbrauch mit entsprechenden Wahrnehmungsstörungen durch die Heldin!

Bilder: hier!
Mehr Reviews! Nach einer langen, frustrierenden Suche, konnte Mission BAS doch noch einen brauchbaren Text zum Film auftreiben! Juhu:
Interessanter Blogeintrag mit leichter Spoilergefahr.

UPDATE! Wir haben noch eine Kritik gefunden! YEAH! Und zwar bei: philip'sfil-ums Trotzdem! Auf gehts! Kaufen! Anschauen! Kritik schreiben!

Noch ein UPDATE! Marco hats endlich auch getan! Seine Kritik gibts hier!
Sabberinfo: Alles schon mal gehört? Kein Wunder - in Main Hoon Na wird ein Großteil der Musik von HKKN zitiert! Total schick! Und wenn man genau hinschaut, sieht man die ein oder andere optische Parallele (Pullunder!!!).
Außerdem: Nasir Hussain ist auch Regisseur von Yaadon Ki Baaraat, in dem Tariq (der übrigens Hussains Bruder und der Onkel von Amir Khan ist) auch psychedelisch auf der Bühne herumhüpfen darf und Zeenat göttlich ist!
Achtung! Es gibt auch einen neueren Film von David Dhawan mit dem selben Titel! Nicht verwechseln!