*** Beware of the Sabberfaktor! ***

 



 

 

Mangal Pandey - The Rising
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Sabberkandidaten Aamir Khan, Rani Mukherjee, Amisha Patel, Toby Stephens
Weitere Rollen Kirron Kher, Mukesh Tiwari, Om Puri/Nasseeruddin Shah (Erzähler, in unterschiedlichen Fassungen)
Wer ist schuld?

Regie: Ketan Mehta
Schreiberling: Farrukh Dhondy
Kamera Himman Dhamija
Musik: A.R. Rahman
Worum gehts? Ein Mann soll hingerichtet werden, aber der Henker fehlt. Wieso? Wer ist dieser männlichste aller wallebehaarten Männer? Wieso ist er in Ketten? Und wieso sind die so gemein zu Aamir?
Ein Rückblick (und ihr wisst, wie lange sowas in indischen Filmen dauert ...):
Indien 1857 - die East India Company hat das Land fest im Griff und scheffelt reichlich Kohle. Das finden die meisten Inder zwar weniger gut, aber noch ist die Lage ruhig. Nicht mehr lange. Mangal Pandey ist Soldat in der Armee der Company und mit dem britischen Offizier William Gordon befreundet. Als die Company neue Gewehre einführen will, macht sie aber einen ziemlich doofen Fehler. Um Geld zu sparen, werden die neuen Kartuschen, die man mit den Zähnen aufbeissen muss, mit Tierfett geschmiert. Genauer gesagt Rinder- und Schweinefett. Klar, dass die Briten ihren Sepoys erstmal erzählen, dass das mit dem Tierfett nur eine totaaaal gemeine Lüge ist. Auch Gordon glaubt diese Lüge - und Mangal, der ihm vertraut, ist der erste, der das neue Gewehr ausprobiert ...
Das sagt Mission BAS: Das indische Äquivalent zu Braveheart - ganz nach dem Motto: Historische Fakten? Ganz egal!
Die historischen Fakten in diesem Fall gehören zum ersten Unabhängigkeitskrieg bzw. zur "Great Mutiny" - je nachdem, wem man gerade zuhört. Wir verkneifen uns mal eine Geschichtsstunde und sagen nur soviel: 1857 ist ein richtig wichtiges Kapitel in der indischen Kolonialgeschichte - also informiert Euch! Mehr darüber gibts in guten Büchern über indische Geschichte oder bei der Wikipedia (von da aus weitere Links).
Aber immerhin: Kein Mel Gibson ist immer gut, und wenn stattdessen Aamir mit Wallehaaren und Riesenschnauzer aus dem Fernseher bzw. der Kinoleinwand kommt, ist das doch schonmal toll. Außerdem wurde wohl nicht ganz so viel Geschichtsvergewaltigung betrieben wie in Braveheart.
Anzusabbern gibts eine Menge - Aamir sieht trotz ungewohnter Haarmenge sehr lecker aus, Tobey Stephens ist ziemlich schnuckelig und Rani wie immer wunderschön. Leider darf Amisha Patel unüberzeugend rumflennen, aber nachdem sie eher unbedeutend ist, kann man das ignorieren. Undbedeutend für die eigentliche Handlung sind auch auch andere: Rani, die zwar toll ist, aber irgendwie nicht wichtig, die nette Engländerin, die auch ziemlich schnell wieder verschwindet, die indische Amme, die zwar ne Funktion hat, aus der man aber irgendwie hätte machen können. Das gilt auch für den ganzen Film: Toll ist er schon, aber er hätte um einiges besser sein können. Vielleicht liegts auch an den hohen Erwartungen - immerhin war es Aamirs erster Film seit Jahren, immerhin wurde er ziemlich gehypet, immerhin war er keine besonders billige Produktion. Vielleicht muss man sich Mangal Pandey auch einfach nur in ein, zwei Jahren nochmal anschauen, wenn die erste Enttäuschung wieder verklungen ist. Denn eigentlich ist er ja nicht schlecht. Sondern eigentlich recht toll. Anschauen sollte man ihn sich auf alle Fälle - die Musik ist toll (und wirklich lecker umgesetzt), die Bilder sind ziemlich schick, Ranis Tanzszene ist genial und Aamir ist geil. Und Toby hat einen sehr schicken schottischen Akzent. Sogar, wenn er BAS sagt ... YUMMY! Außerdem wirds schick BUNT! Die Holiszene macht Lust auf Farbsiffereien! Und dann wäre da noch die Männerfreundschaft zwischen Aamir und Tobey. Zwischen den zwei Jungs stimmt die Chemie und es darf geknuddelt werden!
Allgemeine Sabberquote:

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Errrrrrotikfaktor:

Aamir und Rani passen sehr toll zusammen - RRRRRRR!!! Allerdings lässt einen die gute Amisha irgendwie kalt und richtig Stimmung kommt nicht auf, wenn sie sich von Toby vernaschen lässt.


Fashionwertung:

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Uniformen. Viele Uniformen. Sehr schick! Und die Kombination Dhoti und Uniformjacke mit Aamir drinnen hat was. (Auch wenn Dhotis eher unvorteilhaft für Aamirs Hintern sind ...) Rani sieht auch sehr sehr schick aus - das pinke Teil bei Main Vaari Vaari gehört zu den tollsten Kostümen 2005.

Nassquote:

80%

Aamir planscht! Und das nicht nur alleine! Immerhin wird er ja dann doch einige Male recht siffig ...

Psychedelische Wirkung:

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Hier fließt das Bhang in Strömen - und dafür gibts volle Punktzahl!

Frauenpower:

Frauenpower war seinerzeit noch nicht so wirklich angesagt, aber Rani zeigt schonmal gute Ansätze.

Bilder: hier!
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